2. Teil der unbekannten Story

Schon wieder rummst es gegen die Tür.

Ich versuchte angestrengt zu hören, ob eins dieser Viecher versucht hier reinzukommen.
Meistens geben sie so'n brummen oder knurren von sich, wenn sie sich arg doll bewegen oder sich etwas versprechen gleich Fleisch zu bekommen.
Doch durch das laute klopfen hör ich verdammt nochmal nix!
Die einzige Bewaffnung die ich dabei hab ist ein Hammer.
Doch in dieser Klozelle im liegen, bekomm ich nicht genügend Schwung um dem Viech vllt den Schädel einzuschlagen.
Das ist nämlich die einzige Art, einen Zombie wirklich unschädlich zu machen.

Also, was nun?
Die Klinke der Tür bewegte sich immer schneller und ruckartiger. Wenn das Viech da draussen auf die Idee kommt, stark am Türgriff zu ziehen, könnte es ungemüdlich werden für mich!
Denn die Dinger sind stark!


Okay Mike denk nach!
Ich durchsuchte den Raum.
Viel zu finden erhoffte ich mir nicht. Bis auf meinen Rucksack fand ich sogut wie nix. Ich suchte den Boden ab, die Seiten und dann schaute ich nach oben...
Ein Lichtschimmer!
Gleichzeitig machte sich Hoffnung und Angst in mir breit.
Das Dach des Dixi-Klos war anscheinend locker und es drang langsam Licht hinein, hoffentlich hab nur ich diese Möglichkeit eines zweiten Ein-Ausgangs gefunden!
Draussen wurde es wahrscheinlich gerade hell.
Ich klemmte mir den Rucksack an die Arme und robbte mit den Rucksack vorraus zum Dach. Dort angekommen ruckelte ich vorsichtig daran und testete die Stabilität ohne zuviel Aufmerksamkeit zu erregen.

Ich hatte ja keine Ahnung wieviele draussen wahren.
Außerdem muss es sehr schnell gehen damit ich rauskriechen und wegrennen kann.
Das Dach war locker! Ich könnte es auftreten.
Plötzlich hörte ich draussen ein stöhnen .... das Klopfen hatte aufgehört und die Tür zitterte nun als ob jemand.... oh gott!....als ob jemand daran zieht!
Fuck!
Ich drehte mich schnell um, jetzt kann ich versuchen das Dach aufzutreten..
Die Tür (wie soll ich sagen?) Ecken? Die Türecken bogen sich auf einmal, als 4 graue Finger durch die Lücke drangen um die Tür mit aller Gewalt aufzureissen!
Wuaaaaaah! Schnell schnell schnell schnell!!!!

Ich rammte beide Füsse gegen das Dach, es knackte!
Das stöhnen wurde lauter, die Anstrengungen die Tür aufzubekommen, wurden stärker.
Ich rammte wieder mit aller Kraft gegen das Dach. Es knackte sehr stark und ein Teil brach heraus.
Ein Loch!
Ziemlich klein, aber ich kann es vllt erweitern.
Beim dritten Versucht das Dach aufzutreten, gab das Plastik, aus dem das Dach bestand, zwar nach. Aber dannach sprang es wieder an ihren Platz zurück.
Es ist eben kein Holz, was einfach splittern würde.
Ich drehte mich wieder in der engen Zelle um.
Ich muss versuchen das das Dach irgendwie aufzustemmen oder das Loch vllt. zu vergrößern.

Aufeinmal hörte ich ein knacken!
Die Tür, sie bekam einen Riss!
Der Zombie da draussen war in etwa so weit wie ich mit meinen Dach.
Ich klemmte meinen Hammer in die offene Kante des Dixi-Klos und versuchte es nun anhand der Hebelwirkung aufzustemmen.
Mein Hammer ist zu kurz!
Ich ....
(ja, haha "er hat geschrieben sein hammer ist zu kurz! witzig -.-)
Ich klopfte und schlug und drückte gegen das verfickte Plastik!
Es knackte und es brachen immer mehr Stücken davon ab.
Bis ich endlich ein Loch geschaffen hab, was mit Mühe und Not für mich reichen würde.
Also drückte ich zuerst meinen Rucksack durchs Loch. In der ganzen Hektik hab ich mich dummer Weise am Plastik einen tiefen Schnitt verabreicht. Es blutete unheimlich stark.
Doch in der Situation interessierte mich das ziemlich wenig.
Als ich mich endlich aus der Zelle befreit hatte und aufstand und mich umblickte, traute ich meinen Augen kaum.
Dreit Zombies machten sich an der Tür zuschaffen. Von der anderen Straßenseite aus einen offenen Tor, eines Hinterhofs, drangen etliche weitere Zombies.
Das Blut meiner Wunde, tropfte zu Boden. Ich stand einfach nur da und wusste nicht wohin.
Einer der Zombies blickte plötzlich (mit einer viel zu schnellen Bewegung für einen lahmarschigen Zombie) auf, und schaute mich mit verflucht flinken toten Augen an und stand auf!
Er stolperte schnell auf mich zu.
Nun wurde es Zeit zu verschwinden denn auch die Anderen haben mich nun bemerkt und steuerten lahmarschig auf mich zu!
Ohhhhhhhh SHIT!
Ich rannte.
Schnell wie der Wind, die Straße runter.
Kaum an der Straßenecke angekommen blickte ich in 100 weitere tote Gesichter die mich müde und hungrig anstarrten.

10.7.13 18:49

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